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Bilder von Daniels Weltreise

Daniels Weltreise

Kuba, Ecuador, Peru, Tonga, Botswana, Namibia Südafrika

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Mo
6
Dez '10

Galapagos!

Für mich sind die Galapagosinseln ein ganz besonderes Erlebnis. Und jedem anderen, der Tiere mag, wird es genauso gehen. An keinem Ort der Erde kommt man so unglaublich nah an wilde Vögel, Seelöwen, Schildkröten, Eidechsen und viele weitere – teils endemische – Tiere heran. Und nicht nur das, man kommuniziert geradezu mit ihnen. Die Seelöwen wollen mit einem beim Schnorcheln spielen, der Blaufußtölpel möchte unbedingt deinen Fotoapparat genauer inspizieren, Vögel folgen dir auf Schritt und Tritt.

Und die ganze Zeit hat man das Gefühl, im Animationsfilm “Madagascar 3″ mitzuspielen. Zumindest verhalten sich alle Tiere, als würden sie für die “Show” proben. Dann steht man mitten zwischen Leguanen und Schildkröten und kann es einfach nicht glauben, dass sie überhaupt nicht scheu sind. Gepaart mit bizarrer Vulkanlandschaft, Bilderbuch-Stränden und leuchtendblauem Wasser – ein eindrucksvollen Erlebnis.
8 Tage war ich auf der Yacht “Fragata” unterwegs. Das sind meine Impressionen. Die Auswahl fiel mir schwer, ich habe noch eine tausend Bilder im Gepäck :-)

Sa
27
Nov '10

Quito

Nachdem ich wohlerhalten aus Kuba herausgekommen bin, fühlte ich mich in Ecuador sofort wohl. Schon der Landeanflug auf den Flughafen mitten in der Stadt im langgezogenen Tal ist ein Erlebnis. Bei Nebel erst Recht. Quito ist eine sehr schöne und lebendige Stadt. Und es gibt plötzlich wieder “normale” Sachen zu kaufen, “normales” Fernsehen. Und alles ist sehr unkompliziert und organisiert. Die Menschen sind, wie gewohnt, unglaublich nett und hilfsbereit. Ich habe sofort eine Unterkunft gefunden.
Die Altstadt von Quito ist wunderschön – kurz habe ich mich gefragt, ob Quito mehr Kirchen hat als Rom – und der Blick vom Rucu Pichincha ein echtes Highlight.

Mi
24
Nov '10

Wie komme ich nur an mein Geld ran?

Heute geht mein Flug von Havanna nach Quito. Das Kapitel Kuba nähert sich dem Ende. Aber einen hab ich noch!
Meine Check-In-Zeit: unchristliche 5:30 Uhr. Egal, in Deutschland ist es da schon 11:30 Uhr, das ist doch kein Problem. Der Check-In am Flughafen beginnt tatsächlich um kurz nach halb Sechs, kaum zu glauben. Ich habe meine letzten CUC gut abgezählt. Ups, ich habe die Flughafensteuer mit 25 CUC vergessen! Ok, dann hebe ich eben nochmal Geld ab.
Ich gehe zum Automaten: außer Betrieb. Na, egal, es wird doch noch einen geben. Ja, da drüben. Ich stecke meine Karte rein. Transaction denied. Komisch, meine PIN hat er doch akzeptiert?. Ich probiere es nochmals. Transaction denied. Ich versuche verschiedene Beträge, es kommt kein Geld aus dem Ding. Ich probiere die andere Kreditkarte. Transaction denied. Also dann kann es doch nur am Automaten liegen. Hoffe ich.
Ich habe auch keine Euros mehr. Herrje, wieso habe ich denn nicht noch ein bisschen mehr Geld zur Sicherheit abgehoben? Weil ich dachte, dass man am Flughafen am ehesten und einfachsten Geld bekommt.
Ich gehe zur Wechselstube. Das Kreditkartengerät ist kaputt. Natürlich. Aber an der anderen Wechselstube drüben ginge es, sagt man mir. Ich gehe rüber. Die Wechselstube ist nicht besetzt. Ich frage einen Bediensteten, ob da noch einer kommt. Keine Ahnung. Ich frage ihn, wo ich denn noch Geld herbekommen könnte. Er findet das irgendwie amüsant, guckt mich an und meint, ich solle doch mein Handy verkaufen. Und meine Jacke ist sicherlich auch einiges Wert. Sehr witzig.
Ich gehe runter ins Erdgeschoss. Ein Automat! Außer Betrieb. Die Wechselstuben: Nicht besetzt. Ich frage an der Information. Sie sagt, ich soll oben bei der Wechselstube Geld abheben. Ich schildere ihr, was ich schon alles versucht habe. Sie guckt mich etwas mitleidig an und zuckt mit den Schultern. Na, vielen Dank auch. Langsam werde ich doch unruhig. Soll ich etwa betteln gehen?? Ich werde doch wohl von diesem Flughafen wegkommen! Außerdem bin ich auf Kuba. Da funktioniert zwar nichts, aber am Schluss klappt doch immer alles.
Ich gehe wieder hoch. In einem Geistesblitz probiere ich es nochmal am Automat. Und siehe da: Es funktioniert plötzlich! Warum auch immer. Ich bin ernsthaft erleichtert, zahle meine Flughafensteuer, komme problemlos durch die Ausreise- und Sicherheitskontrolle. 2 Stunden später sitze ich im Flieger. Das erste Kapitel, Kuba, ist vorbei.

Di
23
Nov '10

Eigentlich funktioniert nichts…

Ich habe extra noch nachgefragt, ob ich den Mietwagen am Flughafen gegen 6 Uhr früh abgeben kann. Na klar, kein Problem!
Flughafen von Holguín, 6 Uhr. Der Schalter vom Autoverleih ist nicht besetzt. War ja klar. In zwei Stunden geht mein Flug zurück nach Havanna. Ein netter Kubaner vom Sicherheitsdienst hat Mitleid mit mir und ruft bei der Autovermietung an. Er meint, da kommt in Kürze einer (“Nur die Ruhe”). Ich warte. Langsam wird es mir zu heiß. Ich checke schon mal ein. Gut, das klappt wenigstens. Ich fahre den Wagen zur Mietstation und warte… was sollte ich nur tun, wenn tatsächlich keiner mehr rechtzeitig kommt? Ich habe nicht mehr viel kubanisches Geld und hoffe, dass ich die Rücküberführungsgebühr mit Kreditkarte zahlen kann. Ich frage die Frau von der Security, wann der Typ denn normalerweise käme. Meistens so in 10 Minuten, sagt sie und zuckt mit den Schultern. Na, das wäre ja Klasse. Ich warte. Ich meiner Übermüdung werde ich unruhig. Die 10 Minuten vergehen. Keine 10 Minuten mehr bis zum Boarding. Und da kommt der Mann von der Autovermietung! Gott sei Dank. Er guckt sich das Auto an, alles in Ordnung. Der Kreditkartenleser geht natürlich mal wieder nicht. Zum Glück kann ich mit meinen letzten Euros bezahlen. Er fährt mich netterweise rüber zum Terminal für die Inlandsflüge. Ich springe in die Maschine und bin verdammt froh, dass auf Kuba zwar nichts funktioniert, aber doch irgendwie immer alles klappt.

So
21
Nov '10

Ab in den Osten

Ich habe tatsächlich von Schlaglöchern geträumt. Am Vortag bin ich gemeinsam mit Tina und Rauad, die ich im Club Santa Lucia kennengelernt hatte, die etwa 300km lange Strecke von Santa Lucia nach Baracoa gefahren. Wir haben über 10 Stunden dafür gebraucht. Die Straßen im Osten Kubas bestehen fast ausschließlich aus Schlaglöchern. Hin und wieder steht am Straßenrand mal ein Schild “VIA EN MAL ESTADO”. Sehr witzig.

Besonders die Schotterpiste von Moa nach Baracoa, die durch den wunderschönen Humboldtpark führt, war ein großer Spaß. Es war natürlich schon dunkel. Darüber hinaus muss man jederzeit mit unbeleuchteten Pferdekutschen, Fußgängern oder Radfahrern rechnen.

Ohne regelmäßiges Nachfragen kommt man nicht ans Ziel, denn Straßenschilder sind höchst selten. Wenn man zur nächsten Stadt kommt, muss man grundsätzlich durch das Zentrum fahren und die richtige Abzweigung erwischen. Die freundlichen Kubaner geben aber stets gerne Auskunft.

Am nächsten Tag gehts in den Humboldt-Park. Das Wetter ist leider schlecht. Die Flora und Fauna des Parque Alejandro de Humboldt ist jedoch trotzdem beeindruckend. Magroven am Meer, Palmenurwald bis hoch in die Berge. Die beste Besichtigungszeit ist übrigens Mai/Juni. Trotz der schlechten Voraussetzungen erwischen wir ein paar endemische Tierchen.

In Baracoa gibt es übrigens eine fantastische einheimische Schokolade. Die würde ich am liebsten palettenweise importieren…


Sa
20
Nov '10

Das sollte ich Mutti besser nicht erzählen…

Nachdem ich auf Cayo Coco traumhafte Tauchgänge in einem genialen Team genießen durfte, hat mich mein Tauchlehrer nach Santa Lucia “geschickt”. Diving with the sharks. Ich hätte mir niemals erträumt, dass ich das tatsächlich mal machen würde. Und trotz des schlechten Wetters hat es geklappt. Wir mussten statt mit dem Boot mit dem eigenen Auto über eine Schlaglochpiste zur Hai-Bucht rasen, ab ins Wasser, am Wrack runter auf 25m. Die Sicht war eher schlecht, das machte es noch unheimlicher. Und da waren sie.

Fr
19
Nov '10

abgetaucht

Tauchen auf Kuba ist absolut empfehlenswert. Natuerlich konnte ich es nicht lassen, auch hier zu knipsen… Die Tauchfuehrer waren alle unglaublich nett und lustig. Ein paar Bildchen:

So
14
Nov '10

Ahhh, endlich Karibik

Der Flug nach Cayo Coco mit der Airline “Aerocaribbean”, deren Inlandsflug nach Santiago de Cuba vor ein paar Tagen abgestürzt war, war durchaus nichts für Personen mit Flugangst. Zu denen ich Gott sei Dank nicht gehöre. Beim Anblick des Notausgangs, an dem ich saß, hat sich mein Sicherheitsgefühl allerdings auch nicht verbessert.
Egal, ich bin gut in Cayo Coco gelandet und es hat sich gelohnt! Strahlend weißer Sandstrand, Palmen, türkisblaues Meer. Und das Wasser hat Badewannentemperatur. Mal sehen, wie lange ich hier bleibe….

Fr
12
Nov '10

Die Telefonzelle

Nun sitze ich seit zwei Wochen fast jeden Mittag in meinem Stamm-Café. Mit Blick auf eine Doppeltelefonzelle. Nun muss man wissen, dass die Kubaner erst seit zwei Jahren Handys besitzen dürfen. Und jetzt nützt es ihnen recht wenig, dass sie es dürfen, denn Gespräche mit dem Mobiltelefon sind viel zu teuer für sie. Daher spielt die gute alte Telefonzelle nach wie vor eine wichtige Rolle.
Jeden Mittag also beobachte ich, wie zahlreiche Kubaner erst zur einen, der Straße zugewandten, Telefonzelle gehen. Sie nehmen den Hörer ab, halten ihn kurz an das Ohr. Um ihn dann verdutzt anzugucken. Er ist kaputt, der Hörer ist hohl, der Lautsprecher herausgefallen. Dann gehen sie zur anderen Zelle. Die funktioniert. Gott sei Dank. Es stehen oft lange Schlangen vor dieser Telefonzelle.
Jeden Tag bietet sich mir exakt das gleiche Schauspiel, alle paar Minuten. Ich fühle schon fast körperliche Schmerzen, wenn jemand zur kaputten Telefonzelle geht. Ich sehe das verdutzte Gesicht schon, bevor er oder sie den Hörer abnimmt. Vielleicht sollte ich mich erbarmen und ein Schild hinhängen. Die Telefongesellschaft wird es wohl nie tun, geschweige denn das Telefon reparieren.
Die Telefonzelle - falsche Seite

Do
11
Nov '10

Kubanisch für Anfänger – was man NICHT sagen sollte

Liebe Spanisch-Anfänger. Bitte bestellt auf Kuba niemals ein stilles Wasser indem ihr sagt “agua sin gas”. Außer ihr wollt der Bedienung klar machen, dass ihr keine sexuellen Beziehungen pflegt. “sin gas” ist in jeder Hinsicht zu vermeiden. “con gas” ist erlaubt.
Wenn euch heiß ist, dürft ihr sagen “tengo calor”. Aber “estoy caliente” heißt nichts anderes als “Ich bin heiß” – in sexueller Hinsicht natürlich, wir sind ja auf Kuba. Ok, kann man natürlich mal ausprobieren.
Papaya ist extrem lecker auf Kuba. Bitte bestellt aber keine “papaya” in Havanna, denn damit bestellt ihr auf ziemlich derbe Weise eine Vagina. Papaya heißt “fruta bomba”.
Und für alle, die nach Kuba auch Peru besuchen: In Havanna sagt man “cojer la guagua”, wenn man den Bus nehmen will. In Peru heißt das zu allem Überfluss “ein Kind f…”. Ja, richtig.